Wolfgang Ainetter liest aus seinem Kanzleramtskrimi „Einigkeit und Recht und Rache“

28. August 2026, 18 Uhr bis 20 Uhr

In seinem neuen Polit-Krimi „Einigkeit und Recht und Rache“ zeichnet Autor Wolfgang Ainetter ein Sittengemälde vom politischen Berlin.

Er legt einen ebenso temporeichen wie klug konstruierten Polit-Krimi vor, der tief in die Machtmechanismen des Berliner Regierungsapparats eintaucht. Ainetters ästhetische Stringenz und sein erzählerischer Spannungsbogen schaffen ein dichtes literarisches Geflecht aus überraschenden Wendungen. Immer wieder überzeugt die politische Satire durch seine elegante Balance aus analytischer Schärfe und narrativer Dynamik. 

Grandios sind Ainetters Anspielungen und Anekdoten sowie sein sprachliches Geschick. Stilistisch bewegt sich der Roman souverän zwischen klassischem Krimi und politischem Gesellschaftsroman, mit pointierten Dialogen und einem sehr feinen Gespür für Personen und institutionelle Milieus.

Lorenz Maroldt, Herausgeber des „Tagesspiegels“, verspricht: „In dieser Krimi-Satire voll feiner Anspielungen, Details und Anekdoten, erzählt mit Wiener Schmäh, meint man nahezu allen zu begegnen, die im politisch-medialen Berlin etwas zu sagen oder auch zu verschweigen haben. Schon der Prolog ist grandios … Ein herrliches Vergnügen für Kenner des Hauptstadtbetriebs – und für alle, die es werden wollen.“

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